Kultur um 8
Irischer Abend im Atelier Eckhard Meier-Wölfle am
19. Juni 2018 Johanna Stein erzählte vom irischen Pub, der Tradition und Geschichte dieser einzigartigen Einrichtung, die sie seit vielen Jahren kennt und schätzt. Die Musiker, Fritz Vollrath & Band, schafften, bestens aufgelegt, eine fröhliche Pub-Stimmung
.
Wie im vergangenen Jahr, wurde die Veranstaltung am folgenden Freitag wiederholt, denn die irischen Abende sind so beliebt, dass sie schnell ausgebucht sind. Eckhard Meier-Wölfle stellte seine neuen Gemälde vor, auch seine Holzobjekte aus dem seltenen Zirbenholz und Kirchenglas.


Kultur um 8 in Nierstein
20. Juni 2017, 20.00 Uhr
Kultur um 8, 20. Juni 2017, Atelier Meier-Wölfle
Irischer Abend – Paddy in Amerika
Johanna Stein erzählt von der Not der Iren, die arm und politisch unterdrückt,  häufig ihr Heil in der Emigration suchten. In Folge der verheerenden Hungersnot, die 1845 auf der Insel ausbrach und etwa 5 Jahre andauerte, starben ca. 1 Mio. Iren, eine weitere Mio. wanderte aus, vorzugsweise nach Amerika.
Dort, in der Neuen Welt, erwartete sie ein hartes, entbehrungsreiches Leben. Die katholischen, gälisch sprechenden Iren, oft ohne Bildung und Berufskenntnisse, mussten sich ihren Lebensunterhalt mit den schwersten, gefährlichsten Arbeiten verdienen, im Bergbau, der Forstwirtschaft und dem Eisenbahnbau. Die Iren galten als primitiv, sauf- und rauflustig. Man nannte sie verächtlich „Paddys“, was nur wenig besser war als der diffamierende Ausdruck „Nigger“. Die Schwarzen und die Iren (und Schotten) haben die Volksmusik in Amerika besonders nachhaltig geprägt. Beide Gruppen brachten aus ihrer Heimat eine hochentwickelte Volksmusik mit, die ihnen half, ihre elende Lebenssituation auszuhalten und ihnen zugleich Möglichkeiten eröffnete, gehört und anerkannt zu werden.
Mit einer, auf den Vortrag abgestimmten Auswahl irischer und amerikanischer Songs, nehmen die Musiker Ulli Becker, Mario Kani und Fritz Vollrath  das Publikum mit auf eine ungewöhnliche Kulturreise. Ulli Becker (Gitarre, Gesang) und Mario Kani (Bodhrán, Gesang) haben, bevor die Gruppe sich trennte, viele Jahre in der Irish-Folk-Gruppe „Shannon Taylor‘s Friends gespielt. Fritz Vollrath (Bouzouki, Tin Whistle, Banjo u.a.) ist bekannt geworden durch seine Auftritte mit der Irish-Folk-Band Ellertrisch, die er mit gegründet hat und der Folk-Band Tom Bombadil.  Er ist ein vielseitiger, erfahrender Folkmusiker.
Da die Musikauswahl der Erzählung folgt, beginnt die musikalische Reise in Irland. Die Songs reflektieren das Elend, die politische Unterdrückung, auch Rebellion. Die schwierige Lage der irischen Auswanderer in Amerika spiegeln Emigration-, Work- und Hobo-Songs. Die Musik der Appalachen, vornehmlich geprägt von keltischen Einflüssen, hat als Blutgrass-Musik einen festen Platz in der heutigen amerikanischen Volksmusik. Auch der amerikanische Bürgerkrieg (1861-1865) hatte tiefen Einfluss auf die amerikanische Musiktradition. Diese wirkt inzwischen intensiv auf die Folkmusik in Irland zurück. Bekanntestes Beispiel ist Tanzgruppe der Amerikaners Michael Flatley mit seiner Dance-Show „Lord oft the Dance“.
Wir freuen uns, dass die Veranstaltung so gut angekommen ist, dass wir sie drei Tage später wiederholt haben!


„Alles Liebe“ Kultur um 8 in Nierstein
am 21. Juni.2016 im Atelier von Eckhard Meier-Wölfle. Mit dem Sänger und Gitarristen Uwe Linde und Johanna Stein, die eine bunte Auswahl von Liebeslyrik vortrug.„Frech und frivol, heiter, manchmal widersprüchlich, aber immer vergnüglich sind die Gedichte verschiedener Autoren, die Johanna Stein vorträgt“ (AZ Landskrone)

Deham un unner uns
Lesung zum Thema „Heimat“ im Weingut Historic in Dexheim am 2. Juni 2016
Drei Dexheimer Autorinnen, Astrid Dinges, Martina Seibert und Johanna Stein reflektierten mit ihren Text-beiträgen das Thema „Heimat“ aus unterschiedliche Weise. Astrid Dinges schilderte in ihren Beiträgen „Damals“ und „Landleben“ Kindheitserinnerungen
an das Leben im Dorf, Martina Seibert entwickelte Gedanken zur rheinhessischen Mundart und begeisterte die Zuhörer mit ihren Mundart-Gedichten „Unner uns gesagt“ und „Das Ding“. Johanna Stein, in den siebziger Jahren aus Westfalen zugezogen, gab zur Einführung einen Überblick über die Ab- und Zuwanderbewegungen Rhein-Hessens in der Vergangenheit und las zwei sehr persönliche Texte. „Gold und Silber“ und „Fortlaufend“. Karl Immel begleitete den Abend musikalisch. Gern ließen sich die Zuhörer zum Mitsingen einladen. Gastsänger Bern Horion traf mit seinem „Dexheimer Lied“ (Text Martina Seibert), die Herzen der Zuhörer so sehr, dass er es auf Wunsch des Publikums ein zweites Mal darbot. Der Dank des Geschichtsvereins galt dem Hausherrn Gerhard Blödel, der mit seinem Team für das leibliche Wohl sorgte.

The Táin
Der Viehraub von Cooley
Ein mittelalterliches Heldenepos aus Irland

5 abenteuerlichen Folgen
(März bis Oktober 2015)
Johanna Stein (Erzählerin)
Schona (Stimme & Harfe)
  










Die Uhrturmfreunde laden ein:
Sir Gawain und der grüne Ritter
eine höfische Weihnachtsgeschichte
aus dem 14. Jahrhundert
englisch vorgetragen von Robert Wynne-Simmons
deutsch Johanna Stein    
Adriana Abbel, Sopran
5. Dezember 2014 19 Uhr Einlass 18 Uhr
Zollpfortenkeller Oppenheim
Turmstraße (Nähe Postplatz)
Eintritt 10 Euro inkl. 1 Glas Wein
Kartenvorverkauf: Touristbüro im Rathaus und
Oppenheimer Buchhandlungen

Gemeinschaftsausstellung
Fensterbilder & Objekte
Eckhard Meier-Wölfle und Johanna Stein
in den Fluren der VG Rhein-Selz
bis 23.1.2015

Johanna Stein liest und erzählt: