Gedenkarbeit
Johanna Stein erfuhr nach ihrem 18. Geburtstag von ihrem Vater, dass sich ihr Großvater,
ein jüdischer Arzt, nach der Freilassung aus dem Gestapo-Gefängnis, traumatisiert durch Misshandlungen, erschossen hatte.
Ihr Vater war durch die Nazi-Zeit seelisch so gestört, dass er zeitlebens sich und seine
Familie quälte. Ihre Mutter hatte dem tyrannischen Mann wenig entgegen zu setzen.
Johanna Stein erlebte als Flüchtlingskind Not und Diskriminierung.
Sie wurde Förderlehrerin, weil sie schwachen, diskriminierten Kindern helfen wollte.
Sie bemühte sie sich mit den Abschlussschülern der Landskronschule, die Stadt
Oppenheim für das Verlegen von Stolpersteinen zu gewinnen.
2008 war das gelungen.
Johanna Stein besucht seit zehn Jahren die Fortbildungen und Veranstaltungen der Gedenkstätte KZ Oppenheim in Osthofen. www.gedenkstaette-osthofen-rlp.de
Sie ist Mitglied im Förderverein Projekt Osthofen e.V.www.projektosthofen-gedenkstaette.de
Johanna Stein ist Mitglied im Geschichtsverein Nierstein e.V. und arbeitet mit im AK Stolpersteine.
Zum 75. Jahrestag der Pogromnacht rief Johanna Stein 2013 das Jugendprojekt „Gewalt hat eine Geschichte“ ins Leben. Ein Projekt gegen Fremdenfeindlichkeit und Ausgrenzung, für ein gutes, selbstbestimmtes Miteinander. Es wurde 2014 mit einem 2. Preis vom Landkreis Mainz-Bingen ausgezeichnet (Präventionspreis).
Im kommenden Jahr 2015 wird das Jugendprojekt zum dritten Mal durchgeführt werden.
johanna.stein.108@facebook.com
Flyer unter:
www.jugendhaus-oppenheim.de
oppenheimer-geschichtsverein.de

Johanna Stein leitet Führungen durch Oppenheim „auf den Spuren jüdischen Lebens“.
Anmeldung: bei Johanna Stein direkt oder der Stadt Oppenheim


Am 9. November 2018, 80 Jahre nach der Pogromnacht von 1938, fand die sechste Präventionsfeier der Jugendprojekts „Gewalt hat eine Geschichte“ statt. Gastgeberin war zum zweiten Mal die Landskronschule (Förderschule) in Oppenheim. Zu den teilnehmenden, weiterführenden Schulen gehörten außerdem die IGS Oppenheim, das Gymnasium zu St. Katharinen, Oppenheim, die Carl-Zuckmayer-Realschule plus in Nierstein und das Gymnasium Nackenheim. Seit 2016 beteiligen sich außerdem die Konfirmanden aus Oppenheim und Nierstein. In jedem Jahr erarbeiten die Schüler beeindruckende Beiträge zum Thema Gewalt, Ausgrenzung und Fremdenfeindlichkeit, ob es um den Schulalltag geht oder den weltweiten Menschenhandel.
Auch die musikalischen Beiträge haben die gastgebenden Schulen den schwierigen Themen eindrucksvoll angepasst.
2018 wurden drei begleitende Veranstaltungen durchgeführt:
- Ein Besuch der Konfirmanden im Mainzer Haus des Erinnerns
 
E-Mail: info@haus-der-erinnerns-mainz.de
- Veranstaltung: Kinder im Holocaust, Bergen-Belsen – durchgeführt von Johanna Stein,
  Anmeldung:
steinjohanna@mailbox.org
- Autor Seven Felix Kellerhoff zu Gast in der Niersteiner Carl-Zuckmayer-Realschule plus:
  Buchvorstellung „Ein ganz normales Pogrom“, die Judenverfolgung in Guntersblum
  Foto: Cover Buch Hetty Verolme


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